2019-08-30

Miba baut in Vrablé aus

Spatenstichfeier mit viel Prominenz

Ausbau des Reibbelagswerks

 

 

 

- Produktionsfläche wird durch neues Gebäude um rund 5700 Quadratmeter auf rund 16.500 Quadratmeter erweitert



 

- Zusätzlich entstehen rund 600 Quadratmeter neue Bürofläche



 

- Insgesamt wird die Gebäudefläche auf rund 20.500 Quadratmeter erweitert

 



- Miba Friction Group baut in Vrable erste R&D-Abteilung außerhalb von Österreich auf

 


- zusätzlich zu derzeit rund 700 Arbeitsplätzen sollen rund 80 neue Jobs entstehen

 

 

 

Der Reibbelagsspezialist Miba Steeltec baut an seinem Werksstandort in Vrable bei Nitra ein neues, zusätzliches Firmengebäude. Rund 10 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das Projekt. Mit dem neuen Gebäude wird die Produktionsfläche des Werkes von derzeit rund 11.000 Quadratmeter auf künftig rund 16.500 Quadratmeter erweitert. Zudem entstehen in dem neuen Gebäude auf rund 600 Quadratmetern Büroflächen und Platz für das Labor, Forschung und Entwicklung und Sozialräume. Außerdem errichtet die Miba Steeltec auf dem Werksgelände 180 Parkplätze und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entschärfung der schwierigen Parkplatzsituation rund um das Firmengelände. Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Im Anschluss folgen die Übersiedelung und der Aufbau der Produktionsanlagen. Die endgültige Fertigstellung des Gebäudes ist für Frühsommer 2020 geplant.

 

Die Miba Steeltec ist Teil der Miba Friction Group, eines weltweit tätigen Spezialisten für die Entwicklung und Produktion von Reibbelägen mit rund 1.500 Mitarbeitern und sechs Produktionswerken in Europa, Indien, den USA und China. Diese ist ein Teil der Miba AG, einer österreichischen Technologiegruppe mit 7.400 Mitarbeitern weltweit. Bisher waren Forschung und Entwicklung der Miba Friction Group zentral in Österreich angesiedelt. In dem neuen Firmengebäude wird nun erstmals außerhalb von Österreich eine eigene R&D-Abteilung aufgebaut und so die Slowakei als zweiter wichtiger Standort für die Weiterentwicklung des Produktportfolios der Miba Friction Group etabliert.

 Seit 2007 wurden 60 Millionen Euro in die Miba Steeltec investiert

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat sich die Miba Steeltec zu einer „Erfolgsgeschichte made in Vrable“ entwickelt. Der Umsatz des Werks ist seit 2007 stetig von damals rund 20 Millionen Euro auf heute rund 73 Millionen Euro gewachsen. 60 Millionen Euro sind in den Standort investiert worden. Die Mitarbeiterzahl stieg von 250 auf rund 700. Durch die Erweiterung entstehen bei der Miba Steeltec rund 80 zusätzliche Arbeitsplätze. Die Miba Steeltec ist innerhalb der Miba Gruppe ein bedeutender High-Tech Produktionsstandort für Reibbelagstechnologien für Getriebe, Achsen und Bremsen in Baumaschinen, Traktoren oder Bergbau-Maschinen. Daneben werden für die Automobilindustrie Komponenten für Allrad-Fahrzeuge produziert. Das Unternehmen beliefert Kunden wie John Deere, Caterpillar, Volvo, ZF, AGCO, GKN oder Gima.

 

Prominente Gäste bei der Spatenstichfeier

 

Bei der Spatenstichfeier konnten Martin Liebl, General Manager der Miba Fricition Group, und Miba Steeltec Site Manager Patrik Rac eine Reihe an prominenten Gästen begrüßen. Tibor Toth, Bürgermeister von Vrable, war ebenso gekommen wie die österreichische Botschafterin in der Slowakei Margit Bruck-Friedrich und der österreichische Wirtschaftsdelegierte in der Slowakei Hans Christian Kügerl. Sie gratulierten der Miba Steeltec zu ihrer Erfolgsgeschichte und betonten die Vorbildwirkung des Unternehmens als Leitbetrieb in der Region. So war die Steeltec maßgeblich an der Einführung eines dualen Ausbildungsmodells in der Slowakei beteiligt und beschäftigt derzeit 32 Lehrlinge. Zudem hat sie das Projekt „Young Star“ ins Leben gerufen, bei dem die Lehrlinge ihre Ausbildung mit einem höheren Schulabschluss kombinieren können.

 

Foto:

Tibor Toth (Bürgermeister von Vrable), Patrik Rac (Werksleiter Miba Steeltec), Ferdinand Pranckh (Managing Director Operations, Miba Friction Group), Margit Bruck-Friedrich (Österr. Botschafterin in der Slowakei), Martin Liebl (General Manager, Miba Friction Group), Hans Christian Kügerl (Österr. Wirtschaftsdelegierter in der Slowakei).

Foto: Miba